Weitere Aktionen

 

Türkei: Aktion: Gay Pride an Universität in Ankara gefährdet

Gay Pride an der Ankara METU Universität 2018, © Amnesty International

Die Studierenden an einer der renommiertesten Universitäten der Türkei, der Middle East Technical University (ODTÜ) in Ankara, planen für den 10. Mai eine Parade. Der jährliche Gay Pride auf dem Campus ist trotz eines Gerichtsurteils ernsthaft gefährdet - es liegt am Rektor der Universität, Prof. Mustafa Verşan Kök, dafür zu sorgen, dass die Studierenden in Frieden und Feierlichkeit protestieren können.

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Ägypten: Urgent Action: Transfrau in Männergefängnis inhaftiert

Graffiti in der Mohamed Mahmoud Street, Kairo, Oktober 2012, © Amnesty International

Am 6. März nahmen Angehörige des Geheimdienstes die 19-jährige Menschenrechtsverteidigerin Malak al-Kashef auf dem Wohnsitz ihrer Familie in Gizeh fest. Malak al-Kashef wird beschuldigt, eine terroristische Organisation zu unterstützen sowie die Sozialen Medien missbraucht zu haben, „um eine strafbare Handlung zu begehen“. Am 10. März zwangen die Behörden sie zu einem Anal-Test in einem staatlichen Krankenhaus. Dort kam es zu weiteren sexualisierten Übergriffen. Momentan wird die Transfrau in einem Männergefängnis willkürlich festgehalten.

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Dominikanische Republik: Update -Petition: Polizei benutzt routinemäßig Vergewaltigungen und andere Formen von Folter, um Sexarbeiter_innen zu bestrafen.

Luna, eine Trans-Frau und Aktivist_in aus der Dominikanischen Republik, die von der Polizei belästigt und diskriminiert wurde, © John Gillespie

In der Dominikanischen Republik werden Sexarbeiter_innen routinemäßig durch Mitarbeiter der Polizei vergewaltigt, geschlagen und anderweitig gedemütigt. Dies geschieht, um soziale Kontrolle über sie auszuüben und sie dafür zu bestrafen, dass sie die Normen für „akzeptierbare Weiblichkeit“ und Sexualität überschreiten - sagt Amnesty international in einem heute veröffentlichten Bericht.

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Island: Diverse Körper sind keine Fehler, die korrigiert werden müssen.

Kitty Anderson, Intersex-Aktivist_in © Amnesty International Island

Personen, die mit Geschlechtsmerkmalen geboren werden, die von weiblichen oder männlichen "Normen" abweichen, sind mit Hindernissen für den Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung konfrontiert, die lebenslange physische und psychische Schäden verursachen. In einem neuen Bericht, "No Shame in Diversity", zeigt Amnesty International anhand von Fallstudien in Island, wie das Fehlen von menschenrechtsbasierten Gesundheitsrichtlinien dazu führt, dass Menschen, die mit Variationen von Geschlechtsmerkmalen geboren wurden - die sich manchmal als "intergeschlechtlich" bezeichnen - mit Stigma und Diskriminierung konfrontiert werden und oft einer schädlichen Operation ausgesetzt sind.

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Ukraine: Urgent Action: Schutz für die Demonstration zum Internationalen Frauentag!

Die ukrainische Aktivistin Vitalina Koval bei der Canal Parade Amsterdam, 04. August 2018 © Pierre Crom/Amnesty International

Vitalina Koval engagiert sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen (LGBTI). Für den Internationalen Frauentag 2019 plant sie in der westukrainischen Stadt Uschhorod erneut eine Demonstration. In den beiden Vorjahren waren die 8. März-Demonstrationen von Rechtsextremen angegriffen worden, einen angemessenen Schutz durch die Behörden gab es nicht. Die Ermittlungen gegen die Angreifer_innen sind bis heute nicht abgeschlossen und es wird befürchtet, dass die diesjährige Demonstration erneut angegriffen wird.

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