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Dominikanische Republik: Polizei benutzt routinemäßig Vergewaltigungen und andere Formen von Folter, um Sexarbeiter_innen zu bestrafen.

Luna, eine Trans-Frau und Aktivist_in aus der Dominikanischen Republik, die von der Polizei belästigt und diskriminiert wurde, © John Gillespie

In der Dominikanischen Republik werden Sexarbeiter_innen routinemäßig durch Mitarbeiter der Polizei vergewaltigt, geschlagen und anderweitig gedemütigt. Dies geschieht, um soziale Kontrolle über sie auszuüben und sie dafür zu bestrafen, dass sie die Normen für „akzeptierbare Weiblichkeit“ und Sexualität überschreiten - sagt Amnesty international in einem heute veröffentlichten Bericht.

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Island: Diverse Körper sind keine Fehler, die korrigiert werden müssen.

Kitty Anderson, Intersex-Aktivist_in © Amnesty International Island

Personen, die mit Geschlechtsmerkmalen geboren werden, die von weiblichen oder männlichen "Normen" abweichen, sind mit Hindernissen für den Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung konfrontiert, die lebenslange physische und psychische Schäden verursachen. In einem neuen Bericht, "No Shame in Diversity", zeigt Amnesty International anhand von Fallstudien in Island, wie das Fehlen von menschenrechtsbasierten Gesundheitsrichtlinien dazu führt, dass Menschen, die mit Variationen von Geschlechtsmerkmalen geboren wurden - die sich manchmal als "intergeschlechtlich" bezeichnen - mit Stigma und Diskriminierung konfrontiert werden und oft einer schädlichen Operation ausgesetzt sind.

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Ukraine: Urgent Action: Schutz für die Demonstration zum Internationalen Frauentag!

Die ukrainische Aktivistin Vitalina Koval bei der Canal Parade Amsterdam, 04. August 2018 © Pierre Crom/Amnesty International

Vitalina Koval engagiert sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen (LGBTI). Für den Internationalen Frauentag 2019 plant sie in der westukrainischen Stadt Uschhorod erneut eine Demonstration. In den beiden Vorjahren waren die 8. März-Demonstrationen von Rechtsextremen angegriffen worden, einen angemessenen Schutz durch die Behörden gab es nicht. Die Ermittlungen gegen die Angreifer_innen sind bis heute nicht abgeschlossen und es wird befürchtet, dass die diesjährige Demonstration erneut angegriffen wird.

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Paraguay: Gefängnisstrafe abgewendet

Regierungsviertel in der paraguayischen Hauptstadt Asunción, © Rupert Haag

Dem jungen queeren Künstler Bruno Almada Comas drohte ein Jahr Haft, weil er „exhibitionistischer Handlungen“ beschuldigt wurde. Der Vorwurf stand im Zusammenhang mit einer Performance, mit der er Gewalt und Diskriminierung, denen sich Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche (LGBTI) in Paraguay ausgesetzt sehen, kritisierte. Inzwischen hat er eine Übereinkunft zur bedingten Aussetzung des Strafverfahrens akzeptiert. Wenn er sich an deren Auflagen hält, wird das Strafverfahren eingestellt.

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