Gruppensprecher Rupert Haag bei der Preisverleihung des Humanistischen Verbandes an MERSI
Gruppensprecher Rupert Haag bei der Preisverleihung des Humanistischen Verbandes an MERSI

Queere Menschenrechte und sexuelle Identität

Nicht heterosexuell zu sein und vor allem dies zu leben, bedeutet auch heute noch in vielen Ländern neben sozialer Ächtung eine vielfache Bedrohung:

Bestrafung für "unnatürliche Ausschweifungen" oder "widernatürlichen Geschlechtverkehr" reichen von öffentlichem Auspeitschen über Inhaftierung, Folter, Vergewaltigung, Unterbringung in psychiatrischen Anstalten, in denen die "widernatürliche Veranlagung" kuriert werden soll, bis hin zu Zwangsarbeit in Umerziehungslagern oder gar der Todesstrafe. 

1995 gründete sich die ai-Gruppe 2918 als Aktionsgruppe Homosexualität in Deutschland und wurde 1997 durch die deutsche Sektion von ai offiziell anerkannt. Mitglieder der bundesweiten Gruppe sind in vielen Städten zu finden und als Regionalkontakte ansprechbar. Seit 2000 heißt die Gruppe MERSI - Menschenrechte und sexuelle Identität.   

Seit Ende 2011 heißen nun die Gruppen, die in der deutschen Sektion ausschließlich zu LGBTI-Themen arbeiten, Queeramnesty.

 Ein Höhepunkt unserer Menschenrechtsarbeit war die Verleihung des Anerkennungspreises durch den Humanistischen Verband Deutschlands im Juni 2004.

Wir setzen uns ein für:

  • Menschen die wegen ihrer sexuellen Identität oder wegen aktiven und gewaltfreien Einsatzes für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Menschen verfolgt werden
  • Asyl für verfolgte Lesben und Schwule
  • ein Ende von Menschenrechtsverletzungen an Personen, die HIV-positiv sind oder an AIDS erkrankt sind.