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Géza Buzás-Hábel, der Organisator des Pride in der ungarischen Stadt Pécs, hält bei der Demonstration eine Rede (4. Oktober 2025). © Amnesty International Ungarn Géza Buzás-Hábel, der Organisator des Pride in der ungarischen Stadt Pécs, hält bei der Demonstration eine Rede (4. Oktober 2025). © Amnesty International Ungarn
19. Juni 2026 - 15. August 2026

Ungarn: Anklage gegen Pride-Organisator fallengelassen

Diese Urgent Action ist beendet.

Im Juni 2026 ließen die ungarischen Behörden alle Anklagen gegen den Menschenrechtler Géza Buzás-Hábel fallen, der die Pride in Pécs 2025 organisiert hatte. Weil er die friedliche Pride-Parade für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI+) ausgerichtet hatte, war er unter restriktiven Gesetzen angeklagt worden, welche die Rechte von LGBTI+ sowie das Recht auf friedliche Versammlung in Ungarn einschränken. Mit Fallenlassen der Anklage ist er nun nicht mehr in Gefahr, vor Gericht gestellt und zu einer Haftstrafe verurteilt zu werden. Dies ist eine äußerst positive Entwicklung für die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Ungarn.

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Artwork der koreanischen Künstlerin © JaSeon @bnnbno Artwork der koreanischen Künstlerin © JaSeon @bnnbno
28. Juni 2026

Deutschland: Sichtbar bleiben

Queere Menschen erfahren auch in Deutschland Gewalt. Zugleich streicht der Staat in diesem Bereich Geld für Jugend- und Bildungsarbeit.

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Kundgebung am Vortag der EU-Sondersitzung der Innen- und Justizminister, 13. September 2015 © Amnesty International / Photo: Henning Schacht Kundgebung am Vortag der EU-Sondersitzung der Innen- und Justizminister, 13. September 2015 © Amnesty International / Photo: Henning Schacht
28. Juni 2026

Deutschland: Zu wenig Schutz

Das internationale, das europäische und das deutsche Recht zum Schutz geflüchteter

Menschen erkennen die Verfolgung von LGBTI+ grundsätzlich als asylrelevant an.

Aber die Realität sieht anders aus.

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Ein Sicherheitsbeamter der Taliban steht Wache, während Menschen in einem Fußballstadion in der Stadt Charikar in der Provinz Parwan am 8. Dezember 2022 der öffentlichen Auspeitschung von Frauen und Männern beiwohnen. © AFP via Getty Images Ein Sicherheitsbeamter der Taliban steht Wache, während Menschen in einem Fußballstadion in der Stadt Charikar in der Provinz Parwan am 8. Dezember 2022 der öffentlichen Auspeitschung von Frauen und Männern beiwohnen. © AFP via Getty Images
28. Juni 2026

Afghanistan: »Schweigen tötet«

Queere Menschen in Afghanistan werden von den regierenden Taliban systematisch verfolgt. Drei Betroffene berichten über ihr Leben in Angst, aber auch über ihren Aktivismus.

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Zwei Personen halten eine „FREE HUNGARY“-Flagge bei der Budapest Pride 2025 hoch, während sie auf dem Brückenpfeiler der Elisabethbrücke sitzen. © Creative Commons Attribution 4.0 International Zwei Personen halten eine „FREE HUNGARY“-Flagge bei der Budapest Pride 2025 hoch, während sie auf dem Brückenpfeiler der Elisabethbrücke sitzen. © Creative Commons Attribution 4.0 International
28. Juni 2026

Ungarn: Vorsichtig optimistisch

Unter der Regierung von Viktor Orbán wurden queere Menschen in Ungarn entrechtet. Nach dem Machtwechsel besteht Hoffnung, dass sie wieder gleichberechtigte Bürger*innen werden. Vorerst bleiben Zweifel.

 

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Protest gegen die Politik von Donald Trump in London am 27. April 2017 Protest gegen die Politik von Donald Trump in London am 27. April 2017
28. Juni 2026

USA: Frontalangriff per Präsidialdekret

Die Regierung unter Donald Trump verabschiedet seit 2025 immer wieder Gesetze und Maßnahmen, die trans* Personen in den USA das Leben schwer machen.

 

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Rolling Stone in Kampala mit den Bildern der 100 "Top-Homos" Zeitungsleser des Rolling Stone in Kampala mit den Bildern der 100 "Top-Homos" © cristianosgays.com
28. Juni 2026

Uganda: Unheilige Allianz

Evangelikale aus den USA und russische Konservative haben eine anti-queere Gesetzgebung in Uganda gefördert. Auch in anderen afrikanischen Staaten zeigt sich ihr Einfluss.

 

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