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Victoria Biran, bei der Festnahme in Belarus 2020 © Victoria SafchitsVictoria Biran, bei der Festnahme in Belarus 2020 © Victoria Safchits
30. September 2020 - 15. Oktober 2020

Belarus: Urgent Action: Freiheit für Victoria Biran!

Am 26. September wurde die LGBT+-Aktivistin Victoria Biran festgenommen. Sie war auf dem Weg zum "Marsch der Solidarität" in Minsk, der seit fast acht Wochen samstags stattfindenden Frauendemo zur Unterstützung der Oppositionellen Swetlana Tichanowskaja. Zwei Tage später wurde sie zu 15 Tagen Verwaltungshaft verurteilt. Diese verbüßt sie in der berüchtigten Haftanstalt in der Akrestina-Straße, die zum Synonym für Folter geworden ist. In zahlreichen ähnlichen Fällen wurde die anfangs verhängte Haftzeit später verlängert. Als Aktivistin, die sich für die Rechte von LGBTI+ einsetzt, ist Victoria Biran einem erhöhten Risiko ausgesetzt, misshandelt zu werden. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

 

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Lesbisches Paar in JapanLesbisches Paar in Japan © Amnesty International
29. September 2020

JAPAN: Kein Schutz vor Diskriminierung

Im Zuge der allgemeinen regelmäßigen Überprüfung (Universal Periodic Review des UN-Menschenrechtsrats) zu Japan untersucht Amnesty International auch die Situation von LGBTI in dem Land. Hier der Auszug aus dem Bericht:

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Zwei Bauarbeiter halten Händchen in der jemenitischen Hafenstadt Mokka, 30.12.2007 © Rupert HaagZwei Bauarbeiter halten Händchen in der jemenitischen Hafenstadt Mokka, 30.12.2007 © Rupert Haag
16. September 2020 - 30. September 2020

Saudi-Arabien: Zehn Monate Haft für LGBTQI-Aktivisten

Diese Urgent Action ist beendet.

 

Der jemenitische LGBTQI-Aktivist Mohamed al-Bokari, der seit dem 8. April 2020 im Malaz-Gefängnis in der saudischen Hauptstadt Riad inhaftiert ist, erschien am 20. Juli zu seiner ersten Gerichtsanhörung. Die Anklagen lauteten: "Störung der öffentlichen Ordnung", "Verbreitung von Homosexualität im Internet" und "Imitation von Frauen". Mohamed al-Bokari wurde zu zehn Monaten Haft verurteilt und soll danach in sein Heimatland Jemen abgeschoben werden. Dort ist sein Leben durch bewaffnete Gruppierungen bedroht. Während der bisherigen Dauer seiner Inhaftierung und während der Gerichtsverhandlung hatte er keinen Zugang zu Rechtsbeiständen.

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