MERSI (Menschenrechte und sexuelle Identität) wird QUEERAMNESTY

Ab 2012 heißen die MERSI-Gruppen der deutschen Sektion von Amnesty International QUEERAMNESTY.

Damit gleichen wir uns der Namensgebung der LGBT-Gruppen in der Schweizer Sektion von Amnesty International an, die schon seit längerem so heißen, die österreichische Gruppe wird folgen. Damit wird eine schon lange bestehende Kooperation der deutschsprachigen LGBT-Gruppen von Amnesty International in der inhaltlichen Arbeit auch nach außen hin deutlich. QUEERAMNESTY ist ein griffigerer Name, der für die LGBT-Community verständlich ist. Auch die Zugehörigkeit zu Amnesty International wird nun deutlicher. QUEERAMNESTY setzt sich als Teil des weltweiten Amnesty-Netzwerks weiterhin für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender ein. Auf unsere Initiative formuliert Amnesty International derzeit eine internationale Positionierung zu Menschenrechtsverletzungen an Intersexuellen, die in Kürze erscheinen wird. Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sind wesentliche Bestandteile der Persönlichkeit. Sich offen und frei dazu bekennen zu können, zählt damit zu den Kernbereichen des Menschenrechtsgedanken.
 
 „Queer“ ist eine Art Sammelbegriff, unter dem sich Schwule, Lesben, Bisexuelle, Intersexuelle, Transgender, Pansexuelle, Asexuelle und viele mehr zusammenschließen. Eine Besonderheit von Queer im Vergleich zu Identitäten wie lesbisch oder schwul ist, dass die Betonung auf der eigenen von der Heteronormativität abweichenden Geschlechtsrollen-Präsentation, Geschlechtsidentität und / oder Lebensform liegt und die Geschlechtsidentität des anderen eine geringere Rolle spielt.
 
 Verbindend wirkt dabei die Überzeugung, dass der angenommene Zwang zur Heteronormativität aufgelöst und es Menschen erlaubt werden sollte, ihr (Sexual)Leben mit unterschiedlichen Vorstellungen, sexuellen Identitäten und Geschlechtsidentitäten in Frieden leben zu dürfen. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Queer)