MERSIanerInnen in der Hauptstadt werden immer mehr

Für viele oft unsichtbar, sind sie dennoch unter uns: MERSIanerInnen... Und die Berliner Gruppe ist derzeit die größte MERSI-Bezirksgruppe von Amnesty International innerhalb Deutschlands. Bei ihren monatlichen Treffen in der Berliner Aids-Hilfe hecken die kleinen gelben Männ- und Weibchen – es gibt aktuell knapp 30 Mitglieder, von denen etwa die Hälfte aktiv die Arbeit der Gruppe mitgestaltet und sich andere sporadisch einklinken – so einiges aus.

MERSI Berlin hat sich zur Aufgabe gemacht, mit AI in der lesbisch-schwul-trans-queeren Szene Berlins präsent zu sein und über Aktionen und laufende Menschenrechtsentwicklungen bezüglich Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) zu informieren.

Jedes Jahr ist die Gruppe bei vielen großen Veranstaltungen wie dem Berliner CSD, dem lesbisch-schwulen Straßenfest in Schöneberg oder dem Parkfest Friedrichshain vertreten. Sie kooperiert mit anderen LGBT-Institutionen, um gemeinsam Veranstaltungen und Aktionen durchzuführen, wie z.B. den mittlerweile im vierten Jahr stattfindenden Stand „Queer in Berlin“ beim Karneval der Kulturen an den Pfingstfeiertagen, die turnusmäßig stattfindende Veranstaltungsreihe „We are family“ im Sonntagsclub zur Situation von LGBT in einzelnen Ländern (im vergangenen März z.B. zur aktuellen Lage in der Türkei) sowie seit Neuestem einen gelegentlich stattfindenden Info-Stand bei „Mongay“, der lesbisch-schwulen Filmreihe im Kino International.
Darüber hinaus beteiligt sich die Gruppe selbstverständlich an Internationalen Aktivitäten, z.B. am Baltic Pride, und ist an der Erstellung und Verteilung dieses Rundbriefes beteiligt.

Wer also Lust hat, die MERSIanerInnen persönlich in Augenschein zu nehmen, ist herzlich eingeladen:
Treffen jeden zweiten Montag im Monat um 19.30 Uhr in der Berliner Aids-Hilfe, Meineke- / Ecke Lietzenburger Straße

Kontakt: Stephan Cooper berlin[at]mersi-amnesty.de

berlin[at]mersi-amnesty.de
Stefan