Massive Angriffe auf Teilnehmer_innen der Pride-Veranstaltung in Split, Kroatien

Auf der Jahresversammlung von Amnesty International in Köln drückten die rund 600 Delegierten geschlossen ihre Bestürzung über die massiven Angriffe auf Teilnehmer_innen der Pride-Veranstaltung am 11. Juni 2011 in Split, Kroatien, aus.

Die Teilnehmer_innen der Jahresversammlung von Amnesty International waren bestürzt über die gewaltsamen Übergriffe auf die Pride Parade „Unterschiedliche Familien, gleiche Rechte“ am vergangenen Samstag in Split, Kroatien, bei der mindestens fünf Menschen unter anderem durch Steinwürfe verletzt wurden. Die kroatische Polizei war nicht in der Lage, die Teilnehmer_innen der Demonstration ausreichend zu schützen. Amnesty International fordert die kroatischen Behörden auf, eine sofortige Untersuchung der Vorfälle einzuleiten. Die Polizei muss klarstellen, dass homophobe Gewalt eine Straftat ist und nicht toleriert werden kann. Die kroatischen Behörden müssen sofort handeln, um eine Wiederholung derartiger Vorfälle in der Zukunft auszuschließen. Amnesty International fordert alle kroatischen Politiker_innen auf, geschlossen klarzustellen, dass alle Menschen das Recht auf friedliche Demonstration und Ausdruck Ihrer sexuellen Identität haben.


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