MERSI empfängt 15-köpfige Delegation vom Auswärtigen Amt

15 Aktivisten und Aktivistinnen aus dem LGBT-Umfeld osteuropäischer- und zentralasiatischer Länder waren in Berlin, um Erfahrungen mit ihrer Menschenrechtsarbeit auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Im Rahmen des Besucherprogramms der Bundesregierung wurden vom Auswärtigen Amt in Zusammenarbeit mit der Agentur KaiserCommunication GmbH Aktivisten aus dem LGBT-Umfeld aus osteuropäischen- und zentralasiatischen Ländern eingeladen. In Berlin hat sich die Gruppe von 15 Personen vom 12. bis zum 18. Dezember 2011 aufgehalten und sich mit den verschiedenen politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Aspekten von Homosexualität auseinandergesetzt.

Auch mit Vertretern der Amnesty International Ko-Gruppe MERSI hat am 14. Dezember 2011 ein Treffen in den Räumen des Hauses für Demokratie und Menschenrechte stattgefunden. Verschiedene Referenten, darunter Rupert Haag und Colin de la Motte-Sherman, haben ihren Gästen sehr anschaulich ihre Arbeit zu Menschenrechtsverletzungen an LGBT weltweit erläutert. Insbesondere die von der MERSI-Gruppe initiierten Projekte und Aktivitäten fanden regen Anklang. Man war sich auch einig, dass zukünftig die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen aufgebaut bzw. intensiviert werden soll. Bereits zuvor hatte die MERSI-Gruppe beispielsweise den Baltic Pride, dessen Organisatoren aus Riga und Tallin anwesend waren, unterstützt.


Bild und Text: Katharina Antoniades