Aktion zur Fußball-WM von amnesty international MERSI

Die Berliner Gruppe von amnesty international MERSI (Menschenrechte und sexuelle Identität) weist bei der Fußball-WM spielerisch auf Teilnehmerländer hin, in denen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender-Menschen verfolgt und diskriminiert werden.

Homophobie ins Abseits kicken, hat sich das Team der MenschenrechtsverteidigerInnen vorgenommen und tritt, nahe der Fanmeile, in einem symbolischen Fußballspiel gegen Staaten wie Polen, Iran oder Saudi-Arabien an.  

Team 1: Auf der Vorderseite der „Fußballtrikots“ prangt die Flagge eines bestimmten Landes, auf der Rückseite steht in knappen Worten die Strafe, welche LGBT-Menschen hier droht.

Team 2: Die Regenbogenflagge ziert die T-Shirts der MenschenrechtsverteidigerInnen.  

An der Aktion beteiligt sich die Fußballmannschaft des schwullesbischen Sportvereins Vorspiel; angefragt sind auch der lesbische Sportverein Seitenwechsel sowie der schwule Fanclub Hertha Junxx. Wir freuen uns über weitere TeilnehmerInnen – die Bereitschaft, Fußball zu spielen ist keineswegs zwingend. Es werden auch Leute benötigt, die unseren Stand betreuen und Informationsflyer verteilen. Diese informieren genauer über die auf unseren T-Shirts skizzierte Diskriminierung von LGBT-Menschen in bestimmten WM-Ländern. Außerdem sollen Unterschriften für eine Urgent Action gesammelt werden.  

Voraussichtlicher Ort der Aktion:
U- und S-Bahnhof: Potsdamer Platz, Ebert-/Ecke Stresemannstrasse.  

Termine:
Sonntag, 11.06. 15:00 Uhr
Mittwoch, 14.06. 18:00 Uhr
Samstag, 17.06. 12:00 Uhr 

Die Aktionen sollen jeweils zwei bis maximal drei Stunden dauern.

erstellt am: 01.06.2006