Urgent Action: Drohende Folter

Am 13. April 2002 wurden fünf Männer, welche man im März 2002 des Straftatbestands der „gewohnheitsmäßigen Ausschweifungen” für schuldig befunden und zur Höchststrafe von drei Jahren Freiheitsentzug verurteilt hatte, in der Berufungsinstanz freigesprochen und einige Tage später auf freien Fuß gesetzt. Sie waren seit Mitte Januar dieses Jahres inhaftiert gewesen.

Für die Freilassung dieser fünf Männer sowie anderer Personen, die wegen ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen sexuellen Orientierung inhaftiert wurden, haben sich zahlreiche Einzelpersonen und Organisationen, darunter auch amnesty international, eingesetzt. Eine Reihe weiterer Männer sind aus demselben Grund in Ägypten weiterhin in Haft. Vergangenen Monat bestätigte ein Bezirksgericht in Kairo in der Berufungsinstanz eine dreijährige Gefängnisstrafe, die man gegen vier andere Männer wegen „gewohnheitsmäßiger Ausschweifungen” verhängt hatte.

Weitere Aktionen seitens der Teilnehmer am Eilaktionsnetz sind nicht erforderlich. Vielen Dank allen, die Appelle geschrieben haben.